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Erkältungswetter


Erkältungswetterkarte
Erkältung? Die Kollegen machen es vor, viele „hüsteln“ und „näseln“ vor sich hin. Tja – das ist jetzt die Zeit, in der sich viele anstecken und unter einem ersten Schnupfen leiden.
Mediziner reden bei einer Erkältung auch von einem grippalen Infekt. Meist ist es eine Mischung aus Bakterien und Viren, die sich in den oberen Atemwegen breit machen. Dabei sind Infektionen dieser Art 2- bis 4-mal im Jahr normal.



» Was ist der Unterschied zur „normalen Grippe“?
Auch die Grippesaison startet wieder. Bei nasskaltem Wetter werden die Viren von Mensch zu Mensch weitergegeben. Dann werden unter anderem U-Bahn-Fahrten wieder zum Risiko.
Eine Grippe macht sich als erstes mit hohem Fieber bemerkbar. Die Krankheit setzt schlagartig ein und sorgt zunächst Muskel- und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Schwächegefühl.
Der Unterschied zwischen einem grippalen Infekt, also landläufig „Erkältung“ genannt, ist die Art der Viren. Bei Grippeviren ist der Krankheitsverlauf deutlich heftiger.


» Und wie sieht es mit der Schweinegrippe aus?
Die Symptome ähneln der „normalen“ Grippe, also im Prinzip sind es auch wieder Viren, die einen heftigen Krankheitsverlauf auslösen. Die Symptome sind ähnlich, nur Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind deutlich stärker ausgeprägt.


» Wie vermeidet man eine Ansteckung?
Tröpfcheninfektion ist das Stichwort. Wenn z. B. jemand niest, wird derjenige automatisch zur Virenschleuder. Auch durch Berührung von Türklinken und Haltegriffe in der U-Bahn, also überall, wo viele Menschen zusammenkommen, besteht zusätzliche Ansteckungsgefahr. Wichtig ist es, sich alle 2 bis 3 Stunden gründlich die Hände zu waschen und nicht ins Gesicht zu fassen.


» Wie sieht es mit der Grippe zurzeit aus?
Zurzeit ist die Verbreitung der Grippeviren auf niedrigem Niveau, nur in Ballungszentren sind die Erkrankungen moderat erhöht. Die viel diskutierte Schweinegrippe hat bisher etwa 20.000 Menschen in Deutschland erwischt.

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